Sparbuch, Sparkonto oder Sparplan — was bringt wirklich etwas?
Das klassische Sparbuch oder ein Sparkonto fürs Kind ist bequem und sicher, verliert aber durch die Inflation über 18 Jahre real spürbar an Kaufkraft. Für kurzfristige Rücklagen ist es in Ordnung, als alleinige Lösung über fast zwei Jahrzehnte selten sinnvoll.
Ein breit gestreuter ETF-Sparplan im Depot ist bei diesem Anlagehorizont die kostengünstigste Variante mit realistischer Renditechance. Er ist flexibel, jederzeit anpassbar und transparent — dafür schwankt der Wert unterwegs, was bei 18 Jahren Laufzeit aber gut verkraftbar ist.
Versicherungslösungen wie Ausbildungs- oder Kinderpolicen haben ihre Berechtigung, wenn zusätzlich Absicherungsbausteine gewünscht sind oder das Geld garantiert zu einem Stichtag verfügbar sein soll. Sie kosten aber mehr — und genau das muss vorher auf dem Tisch liegen.


